Velvet Greyhounds

Carlos Santana on Tour

Der Juli 2009 war für mich nicht nur von kynologischen Ereignissen geprägt, sondern auch von musikalischen, denn wie auch im Jahre 2008 kamen ER und seine Band wieder einmal nach Deutschland: SANTANA !!!


Die Tickets für einige Konzerte hatte ich bereits Monate zuvor gekauft, denn man konnte fast sicher sein, daß alle Konzerte in deutschen Landen ausverkauft waren, was auch der Fall war.

Seit über 40 Jahren im Musikbusiness: Carlos Santana

Unfreiwilliger Namensgeber meines Grey-Rüden: einer der ganz großen Gitarrenvirtuosen, der nach seinem Comeback im Jahre 2001, in dem er 9 Grammies gewann, heute in ausverkauften Konzerthallen spielt. Latin-Rocker Carlos Santana, der die musikalische Latino-Exotik bereits im Jahre 1968 in Woodstock weltweit präsentierte. Amerikanischer Rock gepaart mit lateinamerikanischen Rythmen - das ist SANTANA !

.... on tour ....

Ankunft an der Westfalenhalle.
Als langjähriger Fan dieser Band zogen mein Carlos und ich dann am 22. Juli 09 los. Ziel war die Dortmunder Westfalenhalle, wo an diesem Abend SANTANA auftreten sollte. Anläßlich Carlos' Sieges auf der Verbandssieger-Zuchtschau am 11. Juli 09 nahm ich dies zum Anlaß, mich mit dem Bassisten der Band Benny Rietveld in Verbindung zu setzen, der übrigens auch ein Hundenarr ist, um ihm mitzuteilen, daß an diesem Nachmittag vierbeinige Prominenz für ein Autogramm überaus dankbar wäre, denn der frischgebackene Verbandssieger 09 "Velvet's Carlos Santana" sei vor Ort. Die Antwort von Benny kam dann recht schnell, ich solle vor dem Konzert mit dem Greyhound Backstage warten u. den Security-Officer anrufen, wenn ich an der Halle ankäme.
links Benny Rietveld, rechts sein Bodyguard Sean Guthrie - und Carlos mittendrin !
Um 17.50 Uhr trafen wir an der Westfalenhalle ein, riefen Sean Guthrie, Head Security Officer der Band an, der dann wenige Minuten später mit dem Bassisten Benny Rietveld erschien. Geglaubt habe ich nicht, daß das klappen würde, umso größer war natürlich die Freude meinerseits ! Und als ich Benny sagte, die Mutter von Velvet's Carlos Santana hieße Borboletta (ein weiteres Album der Band Santana), lachte er und meinte: "you must be crazy !" Sean Guthrie, the Man of Security, der Mann der auf der Bühne im Hintergrund immer recht grimmig schaut und an den sich niemand so recht rantraut, war bei diesem kurzen Treffen wie ausgewechselt: sympatisch lächelnd, gelöst, meinen Hund liebevoll über den Kopf streichelnd und erstaunt über die Tatsache, daß hierzulande die Rennhunde auch auf Ausstellungen präsentiert werden, was ja in Amerika überhaupt nicht der Fall ist. Es war eine wirklich nette Geste dieser beiden vielbeschäftigten Herren, meinen Hund und mich vor dem Konzert zu treffen und sich die Zeit zu nehmen, über Musik und Hunderennen bzw. -ausstellungen zu reden. Kaum zu glauben, aber wahr !
Musik und Hunde - meine beiden Leidenschaften. Der "Türöffner" dieses Dates war mein Hund, ohne den dieses Treffen nie zustande gekommen wäre. Benny hat selbst eine Schäferhundmischlingshündin aus dem Tierheim, lebt in San Francisco und hat eben auch ein Herz für Tiere und natürlich MUSIK. 13 Jahre als Bassist bei SANTANA mitwirken zu können, spricht für seine große Expertise und Professionaliät.
Und das Autogramm - standesgemäß auf Carlos' Ausdruck der Greyhound-Datenbank. Ein schönes Erinnerungsstück an eine spontane Idee, die ich glücklicherweise realisieren konnte. Dank Benny und Sean !
Der 22. Juli 2009 wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, es war ein Tag, wie ich ihn vielleicht nur einmal im Leben erleben werde. Kaum zu glauben, wie gelassen und sympatisch diese beiden Herren mir entgegentraten, die Unterhaltung war zwar kurz, aber keineswegs oberflächlich.
Carlos, mein "Türöffner" in Santana-Angelegenheiten und gelassener Begleiter an diesem Tag !
Immer dabei und frohen Mutes: Carlos im Zentrum des Geschehens. Latin Lover oder angenehmer Begleithund - er ist ein Hund für alle Fälle und Lebenslagen! Dabei sein ist alles für ihn. Während ich das Konzert genoss, blieb Carlos natürlich im Auto, was von einem Parkwächter mit Argusaugen beobachtet wurde. Nach den Ereignissen dieses Tages war er froh, ein ruhiges Plätzchen gefunden zu haben.